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Analog spielen bei der Bewältigung psychischer Stress-Belastungen entsprechende
psychische Voraussetzungen, Ressourcen und Fähigkeiten des Menschen eine wichtige Rolle.
Wer beispielsweise eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung, ein hohes Grundvertrauen in
sich und andere, eine insgesamt positive Lebenseinstellung sowie realistische Ziele
und Erwartungen besitzt, hat eine weitaus bessere psychische Ausgangsposition für die
Bewältigung von Stress als eine Person mit vielen Selbstzweifeln, grosser Unsicherheit,
Misstrauen gegenüber anderen Menschen und überzogenen Erwartungen und Ansprüchen.
Da die Stressreaktion auf äussere Stressoren individuell unterschiedlich ist, wird bei
vielen Behandlungsansätzen nicht nur auf eine Verminderung der "objektiven" externen
Stressfaktoren am Arbeitsplatz abgezielt, sondern auch auf eine Verbesserung der
subjektiven Stressbewältigungs-Strategien, den sog. "Coping"-Strategien
(vom englischen Verb to cope = etw. bewältigen, zurechtkommen, mit etw. fertigwerden).
Dem liegt die Annahme zugrunde, dass Menschen ihre individuelle Fähigkeit zur Bewältigung
von Stress verbessern können, ähnlich wie sie durch gezieltes und wohldosiertes
körperliches Training ihre physische Belastbarkeit erhöhen können.
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21.11.2010 - cmz
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Die zwei Ansätze zur Stressminderung:
externe Stressoren beseitigen
und den Umgang mit ihnen verändern.
Belastung oder Beanspruchung?
Über Normierungswahn und seine rechtliche Relevanz.
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