Ein Burnout ist ein Erschöpfungssyndrom, das sich über
längere Zeit schleichend durch Überforderung wie
Stress entwickeln kann. Häufig trifft es
gerade sehr engagierte Personen.
Burnout Therapie (Behandlung) und
Burnout Prävention (Vorbeugung)
Die Prävention vor und Behandlung von einem Burnout-Syndrom zielt im
weitesten Sinne auf die Verminderung von Stress für den Betroffenen ab.
Allerdings variieren die in Wissenschaft und Praxis diskutierten
Therapiemethoden und Behandlungsmöglichkeiten stark.
Je nach stressbezogener Hintergrundtheorie, Betrachtungs- bzw.
Interventionsebene, Behandlungsakteuren,
dem angenommenen Fortschrittsgrad des Burnout-Syndroms sowie der
Offenheit bzw. Einsichtsfähigkeit des Burnout-Betroffenen werden
unterschiedliche Massnahmen vorgeschlagen.
Ein Patentrezept gibt es nicht
Um diese grosse Anzahl unterschiedlicher Präventions- und Therapiestrategien zum
Burnout-Syndrom grob zu sortieren und zu strukturieren, lässt sich zunächst
zwischen individuumszentrierten Ansätzen zur Burnout-Prävention und -Behandlung
auf der einen Seite und organisations- bzw. arbeitspsychologischen Konzepten
auf der anderen Seite unterscheiden. Die individuumszentrierten Behandlungsmethoden
und Präventionsmassnahmen beinhalten Konzepte und Strategien,
die den Einzelnen befähigen sollen, seine individuellen und sozialen Ressourcen
zu nutzen und zu stärken, um stressresistenter zu werden und damit
das Burnout-Risiko zu senken.
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Die organisationspsychologischen Konzepte umfassen diejenigen Massnahmen und Strategien,
die auf eine Verbesserung der konkreten Arbeitsbedingungen in der Organisation abzielen
und externe Stressfaktoren verringern bzw. soziale Unterstützung verstärken sollen.
Die individuumszentrierten Ansätze werden nachfolgend vorgestellt.
Zum Stressabbau bzw. zur Stressminderung gibt es zwei Hauptansatzpunkte: