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Die folgende Abbildung zeigt das transaktionale Stressreaktionsmodell
nach Lazarus in vereinfachter Darstellung:
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Das Modell erklärt den individuell unterschiedlichen psychischen Beanspruchungsgrad
ein und derselben (Stress-)Situation folgendermassen: Menschen bewerten Umweltreize,
Situationen und externe Ereignisse automatisch subjektiv in Bezug auf ihre Relevanz
und persönliche Bedeutung. Lazarus bezeichnet diese subjektive Einschätzung
als "primäre Bewertung", wobei "primär" nichts mit der zeitlichen Abfolge oder der
Wichtigkeit des Bewertungsschrittes zu tun hat. Die Bezeichnung "primär" und
"sekundär" dienen lediglich der Unterscheidung zwischen zwei inhaltlich verschiedenen
Bewertungsschritten, die zumeist simultan erfolgen.
Menschen betrachten also externe Ereignisse und Situationen als entweder positiv,
irrelevant oder als potenziell bedrohlich (für das persönliche Wohlbefinden,
die eigenen Ziele, die eigene Person) und damit stressrelevant.
Wird die Situation als stressend erlebt, kann diese Bewertung in drei Abstufungen erfolgen,
nämlich als herausfordernd, bedrohend oder als schädigend.
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10.11.2010 - cmz
Fussnoten:
1)
Lazarus, R.S. & Launier, R. (1981): Stressbezogene Transaktion zwischen
Person und Umwelt. In: J.R. Nitsch (Hrsg.): Stress - Theorien, Untersuchungen,
Massnahmen. Bern: Huber, S. 213-259.
2)
Lazarus, R.S. (1999): Stress and emotion: A new synthesis. New York: Springer
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(Myron Rush)
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