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Zu den personeninternen Faktoren gehören Persönlichkeitseigenschaften, die sich für
das Individuum anfänglich zumeist als durchaus karriereförderlich erweisen und im
Volksmund als "Macher-Typen", als "Burner" oder als "High Performer" bezeichnet werden.
Zu diesen Persönlichkeitseigenschaften zählen typischerweise:
- ein hoher Leistungsanspruch an sich selbst, Idealismus und Perfektionswillen,
sowie damit einhergehend: hohe Versagensängste
- hohe bzw. unrealistische berufsbezogene Erwartungen (beispielsweise der Irrglaube
an grundsätzlich kooperative und dankbare Klienten), der intensive Wunsch nach
leistungsbezogener Anerkennung, grosser Ehrgeiz und das Bedürfnis, sich zu beweisen
- die Schwierigkeit, nein zu sagen (z.B. aus Angst vor Zurückweisung);
Wunsch, es jedem recht zu machen
- mangelnde Distanzierungsfähigkeit von bzw. Über-Identifizierung mit der Arbeit
- ein Misstrauen gegenüber anderen Menschen und Selbstüberschätzung der eigenen
Fähigkeiten
- die Tendenz, die eigenen (Regenerations-)Bedürfnisse langfristig zu ignorieren,
Überdruss und Unzufriedenheit zu verleugnen und Warnsignale des Körpers zu missachten
Wenn die o.g. internen und externen Faktoren zusammentreffen und über einen längeren
Zeitraum andauern, wird eine Abwärtsspirale von Überlastung und (Selbst-)Überforderung
in Gang gesetzt, an deren Ende schliesslich der Zusammenbruch steht.
Aber wie genau wirken diese Faktoren zusammen und welche einzelnen Entwicklungsstufen
kennzeichnen die Abwärtsspirale?
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17.10.2010 - cmz
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