Ein Burnout ist ein Erschöpfungssyndrom, das sich über
längere Zeit schleichend durch Überforderung wie
Stress entwickeln kann. Häufig trifft es
gerade sehr engagierte Personen.

 

 

 

 

  • Spontanes Entspannung-Suchen:
    z.B. durch einen kurzen Spaziergang, durch Zurücklehnen im Stuhl und aus dem Fenster in den Himmel schauen, an den letzten Urlaub denken, aufstehen und die Muskulatur lockern und einmal tief durchatmen - egal, wodurch man sich spontane Entspannung sucht: die Tätigkeit sollte stressfrei und unmittelbar durchführbar sein; ferner ist es wichtig, sie sich bewusst zu gönnen und kein schlechtes Gewissen dabei zu haben.

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  • Zufriedenheitserlebnisse schaffen: bewusst die Tätigkeiten ausführen, die nicht unter Nützlichkeitserwägungen stehen, sondern den persönlichen Neigungen entsprechen und das Wohlbefinden fördern; das können z.B. Freizeit-Hobbies sein, regelmässiges Beisammensein mit vertrauten Menschen, das Lesen eines unterhaltsamen Buches, als besonders sinnvoll bzw. erfüllend erlebte gemeinnützige Tätigkeiten etc.; auch hier gilt: wer derartige Tätigkeiten insgeheim abwertet oder sie sich nur mit einem schlechtem Gewissen gönnen kann, für den haben sie keine stressmindernde Wirkung, sondern können das Stressempfinden im Gegenteil noch erhöhen.

Allen o.g. Coping-Strategien ist gemeinsam, dass sie lediglich kurzfristige Erleichterung in akuten Stress-Situationen schaffen können. Sie sind sozusagen die kleinen Trinkpausen bei der Wüstendurchquerung. Sie lösen aber das Grundproblem nicht, d.h. die stressauslösenden Rahmenbedingungen bleiben weiterhin bestehen. Um auf längere Sicht in einer dauerhaft belastenden Arbeitsumgebung einem Burnout-Risiko zu entgehen, bedarf es daher langfristig wirksamer Coping-Strategien. Diese lassen sich nicht von heute auf morgen aufbauen. Sie setzen an oftmals liebgewonnenen Gewohnheiten oder über Jahre hinweg entwickelten inneren Einstellungen und Sichtweisen der Person an, weshalb ihre Veränderung die Betroffenen deutlich mehr Mühe und Geduld kostet.

Nachhaltige Hilfe gegen ein drohendes Burnout bieten nur langfristig wirksame Stressbewältigungsstrategien

Zu den langfristig wirksamen Stressbewältigungsstrategien gehören vor allem:

  • das Ablegen der Opferrolle
    (siehe: Opferrolle ablegen)


  • das Überprüfen der eigenen Erwartungen und privaten / beruflichen Ziele
    (siehe: Ziele überprüfen)


  • Aufbau körperlicher und psychischer Ressourcen
    (siehe: Ressourcen aufbauen)


  • Aneignung und Umsetzung von Wissen über Methoden des Zeitmanagements, Selbstmanagements, Konfliktmanagements und der Entspannung
    (siehe: Zeit managen)
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25.11.2010 - cmz

 








 
 

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