Ein Burnout ist ein Erschöpfungssyndrom, das sich über
längere Zeit schleichend durch Überforderung wie
Stress entwickeln kann. Häufig trifft es
gerade sehr engagierte Personen.
Es gibt zunächst den Ansatzpunkt der
Verminderung externer Stressoren. Eine Verringerung der externen Stressoren am
Arbeitsplatz bedeutet, die stressauslösenden Arbeitsbedingungen zu verändern, also z.B.:
bei sozialen Konflikten lösungsorientierte Gespräche mit den Konfliktpartnern zu
führen
bei einer Arbeitsüberlastung Arbeit so weit wie möglich zu delegieren bzw.
auf mehrere Köpfe zu verteilen
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ungerechtfertigte Kritik zurückzuweisen
bei fehlendem Feedback zur eigenen Arbeit eine solche Rückmeldung einzufordern
bei unklaren Aufgaben und widersprüchlichen Zielen um Klärung zu bitten
bei zu engen Deadlines einen Zeitaufschub zu fordern
bei fehlendem Knowhow eine entsprechende Unterstützung durch erfahrene Kollegen zu
suchen
bei ständigen Unterbrechungen der Arbeit (z.B. durch Telefonanrufe, im
Büro "vorbeischauende" Kollegen etc.) für regelmässige "geschützte Zeitfenster"
(z.B. von 1,5 Stunden) zu sorgen, in denen weder Telefonanrufe noch Emails beantwortet
werden und die Bürotür geschlossen bleibt; idealerweise beachtet man bei der Wahl
der Zeitfenster noch den natürlichen Biorhythmus, d.h. man legt Aufgaben und Arbeiten,
die volle Aufmerksamkeit verlangen, in die Tageszeit, in der man am besten
"in Form" ist.